Regest: Poniatowski ist unendlich froh über das Lebenszeichen des Grafen und schreibt, er habe das bestmögliche für dessen Protégé getan. Seine Reise nach Warschau habe sich wegen Geschäften in Berlin verzögert; die Angelegenheiten mit dem Bischof von Vilna sei erledigt. Der Überbringer des Briefes sei ein junger Amerikaner; er empfiehlt ihn Lehndorff wie sein eigenes Kind. Sein Charakter, sein Esprit, sein Benehmen und seine Manieren machten ihn sehr interessant, und der Graf werde sicher überall Ehre mit ihm einlegen. Er sei bescheiden und habe trotz seiner Jugend schon viel von der Welt gesehen. Mit dem Prinzen von Nassau sei er in Konstantinopel gewesen. Er reise extra über Berlin, um den König zu sehen, und mit des Grafen Hilfe werde er Prinz Heinrich kennenlernen. Er sei sehr gebildet, vernünftig und höflich. Er freue sich über die Aussicht, den Grafen im Sommer bei sich zu sehen.