Regest:  Seit dem Tod der Gräfin Maria Louisa von Lehndorff, geb. von Wallenrodt und der Teilung der Güter Laserkeim, Landkeim und Groß Uhden war Landkeim einem Pächter, zuerst dem Amtmann Wendel, übergeben, vgl. GStA PK, XX. HA, Rep. 54 Gutsarchiv Lehndorff-Steinort, Nr. 9.
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Er habe dem Arrendator Haefen den Pachtkontrakt für Landkeim auf drei Jahre verlängert.
Auch könne ihn sein Schwiegersohn, der „mit vielem Beifall in Holstein gewirtschaftet hat“, wenn sich seine Gesundheit verschlechtere, ersetzen. Es sei besser, die Landkeimschen Güter weiter zu verpachten, als einen Administrator einzusetzen ohne sicher zu sein, einen „tüchtigen Administrator zu bekommen“. Der „alte Haefen“ sei ein tüchtiger und ordentlicher Wirt, ehrlich, und er gehe mit den Leuten so um, „dass sie zu Klagen keine Ursache haben“. Es sei „aber eine außerordentlich bösartige race von Menschen in denen Landkeimschen Gütern. Keiner will sich an Ordnung gewöhnen, und dieses rühret noch von der Zeit der alten Vuschkin her, die mit allen Untertanen verwandt war und nicht die allergeringste Autorität hatte.“ Zur Lieferung von Brot könne er Haefen nicht verpflichten. - Der verstorbene Graf von Wallenrodt habe „sich das Recht angemaßt, über Willkühnen zu testieren“, was im Widerspruch zu dem 1695 von dem Landhofmeister Johann Ernst von Wallenrodt festgesetzten Testament steht. Demnach müsse Willkühnen an  Sie war verheiratet mit Ernst Ahasverus Graf von Lehndorff und am 12. Februar 1775 verstorben. Deren Nachlasssachen in: GStA PK, XX. HA, Rep. 54 Gutsarchiv Lehndorff-Steinort, Nr. 8 und 9.
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Maria Louisa von Wallenrodt als dessen Tochter fallen.
Lehndorff bzw. dessen Mutter werden „einige Ansprüche auf diese Erbschaft machen können“.