Schaaken, den 16. Dezember 1749

Hochgeborene Frau Reichsgräfin
Hochgeehrte Frau Obrist-Lieutenantin!

Ihro Gnaden haben sich zwar engagiert, mit dem  Johann Heinrich Rohde, Amtszeit 1746 bis 1750. Zum Kirchspiel Wargen gehörten neben anderen Orten auch Landkeim, Laserkeim, Lehndorff, Preyl, Strittkeim, Wargen, Warglitten, vgl. Hubatsch, Walter, Geschichte der evangelische Kirche Ostpreußens, Bd. 3, Dokumente, Göttingen 1968, S. 455.
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Pfarrer von Wargen
wegen der ausstehenden Calende zu vergleichen und ratione saturi sich jedesmal prompte abzufinden, auch bereits etwa eine Tonne untrinkbares Bier dem Pfarrer ad rationem überschicket. Wenn aber Hochgeehrte Frau Reichsgräfin den rechten Schluss in dieser Sache nicht fassen, so bin von Denenselben a dato innerhalb einer halben  Nach früherem sächsischen Recht ein Zeitraum von 6 Wochen und 3 Tagen, erwachsen aus der üblichen Verdreifachung der gewöhnlichen Gerichtsfrist von 14 Tagen.
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sächsischen Frist
gewärtig, was Sie ratione preateriti dem Pfarrer zu vergüten resolvieren wollen, und ratione der currenden Calende bei gleichfalls Ihrer Resolution gewärtig, ob Sie solche in natura oder an Gelde bezahlen wollen.

Hochverehrte Frau Reichsgräfin sind gewiss die einzige des ganzen Wargischen Kirchspiels, so dem Pfarrer dasjenige entziehen, so ihm von Rechts wegen zukommt, welches gewiss Denenselben kaum Reputation, noch weniger Segen bringen kann, in welcher Erwägung von Ihro Hochgräflichen Gnaden einer resonablen Resolution mich gewärtigen will

der ich sonst beharre Ihro Hochgeboren p. ergebenster Diener Rapp