Regest: Gräfin Lehndorff bittet darum, dass die Königliche Untersuchungskommission, die zur Untersuchung der Schäden durch die Aufstauung des Angerburger Sees, und „ob diesem Übel durch Ablassung desselben nicht könnte abgeholfen werden“, eingesetzt worden ist, auch die Steinortschen Güter „in Augenschein“ nehme. Sowohl der „Grenzstein“ als der „eiserne Pfahl“ seien „in die See versetzt, auch einige Huben Landes sind in unbrauchbare Brücher verwandelt“. „Ohnweit Steinort in der See“ könne man noch erkennen, dass hier einmal eine Brücke gestanden habe. Vor allem in Labab sei der See von Jahr zu Jahr gestiegen, so dass man die dortigen Straßen nur „mit Lebens-Gefahr“ nutzen könne, ganz zu schweigen von dem Schaden an den Äckern und Wiesen. Auch in Pristanien habe das Stauwasser Schäden verursacht, so dass man im Frühjahr und Herbst „bis über die Achse im Wasser fahren muss“. Aus Wiesen seien in Brüche geworden. Der Pristaniensche Werder werde deshalb von Jahr zu Jahr kleiner.