Mein Neffe Schlieben kommt von Halle, wo er beim Regiment des Fürsten von Anhalt in Garnison ist, zu mir auf Besuch.  Vgl. den Tagebucheintrag vom Oktober 1766.
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Er gehört zu jenen jungen Rekruten, die man aus Preußen hat kommen lassen.
Ich freue mich sehr darüber, dass er im Militärdienst ist, und besonders, dass er Gefallen daran findet. Der Adel muss dienen, und wenn ich zehn Söhne hätte, müssten alle Militärs werden.

  Editorische Auslassung [...]

In der Politik dreht sich das Gespräch nur um Polen. Das Militär möchte gern wieder einen Krieg haben und hofft, dass es durch die dortigen Wirren schließlich dazu kommt. Die verständigen Leute halten indes den Frieden für gesichert. Unser König scheint es keineswegs eilig zu haben, sich in neue Schwierigkeiten zu stürzen, und die anderen Mächte werden es sich mehr als einmal überlegen, bevor sie ihm den Krieg erklären.