Hochmeister Konrad von Jungingen verleiht dem Ritter Thomas Surwille erblich zu Kulmer Recht ein Gut von 120 Hufen mit Kirchenlehn, großem und kleinem Gericht, ausgenommen das Straßengericht, bei 16 Freijahren gegen drei  Der Lehnsmann hatte sich selbst mit einem eisernen Panzer, einem gewöhnlichen Helm (ohne Sturmhaube), einem Schild und einer Lanze zu versehen; für sich brauchte er des weiteren zwei Pferde, ein Streitross und ein Reitpferd - das Streitross ging auf der Fahrt lose und trug nur die Rüstung des Herrn; als drittes kam dazu ein Pferd für den Knappen. Die kleineren Besitzer waren zum " leichten Reiterdienst", der, weil der Reiter neben Helm, Schild und Lanze nur den leichten Brustharnisch, den sogenannten "Platen", trug, als Platendienst bezeichnet wurde, verpflichtet. Wer 40 oder mehr Hufen hatte, musste sich in voller Rüstung mit einem Streitross und noch mindestens zwei Berittenen stellen, um den "schweren Rossdienst" zu leisten.
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Platendienste
und übliche Abgaben bei dem Feld Taberlack, Komturei Brandenburg.

Grebin, 11. Juli 1397