Verhandlungsprotokoll des Königsberger Stadtgerichts, verhandelt in der Wohnung der Frau Landhofmeisterin Gräfin von Lehndorff den 11. September 1816.

In einem Termin in loco war eruiert worden, welche Gründe in Königsberg der Gräfin von Lehndorff gehören. Nach den Aussagen der von Maria Elisabeth Borowsky und Samuel Heinrich Schmidt, Kommerzien- und Admiralitätsrat und seit 1791 Mandatarius des Grafen Lehndorff stellte das Stadtgericht am 11. September 1816 fest: „1. das große Wohnhaus auf dem Roßgartschen Markt, welches die alte No. 41 führt, ist jetzt mit der neuen No. 5 bezeichnet; 2. das Grundstück No. 43, welches jetzt Kaufmann Siericke bewohnt, ist jetzt mit der neuen No. 6 bezeichnet; 3. das Grundstück in der Roßgartschen Hintergasse nach der alten No. 39, welches nach der Aussage der Borowsky wirklich dasjenige ist, welches von dem p. Romminger erkauft ist, führt die neue Nr. 12 und sind an diesem Hause beide Nummern, sowohl die alte als neue, angeheftet, so dass über die Identität kein Zweifel stattfindet.; 4. die No. 40 nach der alten Numeration ist das Gebäude, welches nach der Aussage der Witwe Borowsky vom 12. Juli 1812 jetzt vor ohngefähr 20 Jahren abgebrochen ist und ist der leere Platz zu dem Hof des großen Wohnhaus gezogen. Auch diese Angabe findet sich dort völlig bestätigt, denn auf der Stelle, wo das Gebäude gestanden, welchen die Witwe Borowsky angezeigt, findet sich jetzt in der Hintergasse ein Zaun, woran die neue Nr. 13 befindlich ist, mithin ist es außer allen Zweifel, dass dieser leere Platz das ehemalige Gebäude No. 40 gewesen.“ Wegen des Rommingerschen Hauses in der Hinterstraße sei eine nochmalige Erklärung erforderlich, dass nach der  Siehe das Dokument vom 5. Mai 1812.
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Abtretungsurkunde der Erben vom 11. Mai 1812
der Witwe sämtliche Königsberger Grundstücke, die zum Nachlass gehörten, überlassen worden seien.