Spezifikation derer annoch lebenden Herren Vettern von Lehndorff, dahero das Gut Statzen nicht auf der  Auflösung
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Apertur
zu rechnen:

  • 1.   Für 1589 ist die amtliche Verbindung der Lehndorffs nach Lötzen beurkundet: „Der Kaufmann Caspar von Lehndorff zu Lötzen bescheinigt den Verkauf eines Hauses zu Lötzen zw. Albrecht Kerschthau und Kaspar Schaefer nebst 2 Hufen durch Hans Stophen an die Stadt zum Preis von 330 Mark, von denen die Stadt 88 Mark für die Kirche zu Lötzen abziehen soll, die der Verkäufer dieser schuldet.“ (Orig., Papiersiegel, 8. Januar 1589). Statt Kaufmann muss es heißen: (Amts-)Hauptmann (zu Preußisch Eylau). Historisches Staatsarchiv Königsberg, Verzeichnis sämtlicher Deposita, Rep. 150: Angerburg Stadt, Lötzen Stadt, Rastenburg, Bl. 97-98 (GStA PK, XX. HA, Altfindbuch 456/2). Lehndorff waren am 10. Oktober 1750 zwei „wüste Baustätten in der Stadt Rastenburg“ durch Markgraf Albrecht Friedrich verliehen worden, vgl. GStA PK, XX. HA, Rep. 54 Gutsarchiv Lehndorff-Steinort, Nr. 280 (Pergamenturkunde mit beschädigtem Siegel). Zu diesen „Liegenschaften“(Neuendorff ) vgl. ebd., Nr. 312 (1712-1774).
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    Graf Gerhardus Ernestus von Lehndorff, General Major und Amtshauptmann in Lötzen aus dem Hause Steinort
  • Gebrüdere von Lehndorff  Vgl. Schwennicke, Detlev, Europäische Stammtafeln N. F., Bd. XX: Brandenburg und Preußen 1, Frankfurt am Main 2002, Tafel 150 und 151.
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    aus dem Hause Steinort
  • diese sind Brüder  Vgl. Schwennicke, Europäische Stammtafeln N. F., Bd. XX, Tafel 153.
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    aus dem Hause Maulen

  • 7. Friedrich Ludwig von Lehndorff, des letzteren Kapitän Sohn, ist in Holland
  • 8. Melchior Andreas von Lehndorff, Kapitän, wohnt in Königsberg, aus dem Hause Maulen
  • 9. Johannes von Lehndorff,  Fehlt in Schwennicke, Europäische Stammtafeln N. F., Bd. XX, Tafel 149: Die Lehndorff zu Statzen.
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    aus dem Hause Statzen
    , ist Starost in  Hauptstadt gleichnamiger Wojewodschaft in Weißrussland in Litauen
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    Mscislaw
    und Litauen
  • 10. Ahasverus Franciscus von Lehndorff, aus dem  Fehlt in Schwennicke, Europäische Stammtafeln N. F., Bd. XX. 1679 hatte Meinhard von Lehndorff Labab an Ahasver Gerhard von Lehndorff verkauft. In den Folgejahren wurde Labab durch einen „Hofmann“ bewirtschaftet, vgl. GStA PK, XX. HA, Rep. 54 Gutsarchiv Lehndorff-Steinort, Nr. 611 (Kaufvertrag) und Nr. 308 (Hofmann Christoph Poltzien, 1715).
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    Hause Labab
    , ist  Nicht genauer angegeben. Möglicherweise im Württembergischen; für 1782 ist hier ein Lehndorff im Dienst des Hofes nachzuweisen, vgl. LA Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 21 Bü 678 und A 21 Bü 282.
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    Kapitän in Königlichen Diensten