Eltern: Meinhard von Lehndorff (27.12.1590-31.7.1639; Oberstleutnant und Landrat von Rastenburg), Elisabeth Freiin von Eulenburg (1605-9.5.1675); Heirat: 1. Berlin 1669 Anna Dorothea von Podewils (gest. 1676, Tochter des kurbrandenburgischen Oberst und Kommandant von Pillau, Otto Wilhelm von Podewils), 2. Friederike Luise Wilhelmine von Schwerin (Cölln a. d. Spree 9/19.12.1660-29.6.1681, Tochter des kurbrandenburgischen Staatsminister Otto Freiherr von Schwerin), 3. Maria Eleonora Gräfin von Dönhoff; Kinder: Friedrich Otto, Sophie Charlotte, Gerhard Ernst, Marie Katharina (11.2.1687-15.6.1687); Ahasverus Ernst; L. wurde bei den Jesuiten in Braunsberg und Thorn ausgebildet und unternahm danach mit seinem Vetter Georg Friedrich zu Eulenburg eine achtjährige Reise (‟Kavalierstour‟) durch Europa. L. wurde von Johann Kasimir von Polen zum Kammerherrn und Oberstleutnant der deutschen Truppen ernannt. 1671 wurde er Kämmerer des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, Oberst und Landrat im Herzogtum Preußen, 1679 Obermarschall und 1693 Oberburggraf von Preußen. Am 23.2.1687 erhob ihn Kaiser Leopold I. in den Reichsgrafenstand, die kurbrandenburgische Anerkennung erfolgte am 30.9.1687. Vgl. Hosäus, Wilhelm, Lehndorff, Ahasverus von, in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Bd. 18, Leipzig 1883, S. 149-151.

Erwähnungen in Dokumenten

Datum Titel
26.10.1706– 18.03.1709 Lebenslauf. Steinort, 26. Oktober 1706 bis 18. März 1709
17.11.1718– 01.07.1776 Kirchenbuch der reformierten Gemeinde Königsberg. 1718 bis 1776 (Auszug)
01.02.1813– 28.02.1813 Biographische Mitteilungen über die Deputierten des ostpreußischen Landtages. Februar 1813
nach 01.01.1849– vor 31.12.1849 Briefverzeichnis. Um 1849
nach 01.01.1903– vor 31.12.1903 Rezension. 1903